“Der kleine Prinz”: de Saint-Exupéry, Pigor … Pastewka!

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Der kleine Prinz: Neu übersetzt von Thomas Pigor Audio-CD – Audiobook, 22. Januar 2015 von Antoine de Saint-Exupéry (Autor), Bastian Pastewka (Sprecher), Thomas Pigor (Übersetzer). Roof Music; Auflage: 1 (22. Januar 2015)

Der kleine Prinz! Nach Pünktchen und Anton schon der zweite Kinderbuchklassiker, den ich in diesem Jahr einlesen durfte. Wie schön! Thomas Pigor hat das Buch neu übertragen und das Ergebnis fällt etwas freier aus, als die bekannte Version. Kein Wunder, denn er sagt, er habe „die Übersetzung mit dem Herzen geschrieben“.

bp-www_der-kleine-prinz-cd„In der Schule“, so Pigor, „haben wir den Kleinen Prinzen nicht gelesen. Wir hatten einen ausgezeichneten, aber sehr eigenwilligen Französischlehrer, der sich nicht an den Lehrplan hielt und uns lieber durch Nachtflug und Flug nach Arras mit Saint-Exupéry bekannt machte. Irgendwann ist er mir dann doch über den Weg gelaufen, ich vermute mal in meinen Zwanzigern.“ Ob Pigor diese späte Begegnung der Einsicht verdankte, dass Der kleine Prinz Weltliteratur ist, oder ob ihn ein Mädchen zur Lektüre gezwungen hatte, das weiß er nicht mehr zu sagen. Die anfängliche Berührungsangst mit diesem Stück frauenverzückender Weltliteratur kann er indes erklären: sie hatte damit zu tun, dass ihm Der kleine Prinz immer zu süßlich erschienen war; deswegen auch fragte er sich, als seine Verlegerin sondierte, erst, ob er Interesse habe, das Paradestück von Antoine de Saint-Exupéry zu übersetzen: „Warum ausgerechnet ich?“ Es ist aber auch schwer mit dem „Gefühligen“ im Deutschen: allzu leicht gerät es kitschig! Drum flammten auch bei Pigor zunächst die Warnlämpchen auf. Wie also übersetzen? Pigor überlegt: „Würde ich mich um mehr Präzision bemühen, würde sich mein Text nur um Nuancen von den Versionen der Kollegen unterscheiden. Ich fand es reizvoll, einen Ansatz zu versuchen, der, ohne sich dem Zeitgeist anzubiedern, den Text dem heutigen Leser schmackhaft macht. Der das Skurrile im Prinzen etwas hervorholt und das Süßliche ein klein wenig herunterbricht.“ So bemühte er sich nicht sklavisch um sprachliche Werktreue, sondern nahm sich die Freiheit heraus, zu etwas anderen Lösungen zu finden, als ein Schriftsteller französischer Sprache vor siebzig Jahren.

Ach ja, der Übersetzer warnt In diesem Zusammenhang alle Schüler davor, diese Übertragung als Unterrichtshilfe zu verwenden, denn, so Pigor: „Auch wenn sie noch so aufgeschlossen tun: Bei Übersetzungen verstehen die Großen keinen Spaß. Benutzt unter euren Bänken lieber Übersetzungen, die sich genauer an das französische Original halten.“ Seine Version ist, wie gesagt, mit dem Herzen geschrieben. So habe ich es gelesen und genau so muss man dieses Hörbuch auch hören!

Mein Hör-Tipp! Herzlichst, Ihr

Bastian Pastewka

Pünktchen und Anton

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Pünktchen und Anton (3CD): Ungekürzte Lesung mit Musik, 225 Min. Audio-CD – Audiobook, 20. Januar 2015 von Erich Kästner (Autor), Walter Trier (Illustrator), Marc Schubring (Komponist), Carsten Gerlitz (Komponist), Bastian Pastewka (Sprecher)

PÜNKTCHEN UND ANTON war eines der ersten Kinderbücher, die ich gerne gelesen habe – jetzt habe ich den Kinderbuchklassiker aus dem Dressler-Verlag für Oetinger audio als Hörbuch eingelesen. Die Regie führte Markus Langer. Die ungekürzte Lesung mit Musik von Marc Schubring gibt es ab sofort im Handel

puenktchen-und-anton-kleinPÜNKTCHEN UND ANTON war eines der ersten Kinderbücher, die ich gerne gelesen habe, und ich besaß eine Hörspielversion, in der Erich Kästner höchst selbst die Erzählertexte las. Kaum eine andere Kästner-Geschichte nähert sich so einfühlsam dem Thema Freundschaft zwischen einem kleinen Mädchen und einem kleinen Jungen. Und als ich nun selbst die Geschichte einlesen durfte, habe ich endlich erkannt, wie sehr Kästner seine Figuren wie etwa den Spazierstockfabrikanten Pogge und seine launische Frau, die Dicke Bertha, das Fräulein Andacht, Mutter Gast und Gottfried Klepperbein geliebt haben muss. Hat er sie vielleicht sogar gekannt?

Ich gebe jeder Figur ihre eigene Stimme und versuche die Hörer mit Wärme und Humor ins Berlin der 1930er Jahre zu versetzen, um dort der kleinen Luise Pogge, alias Pünktchen, auf die Weidendammer Brücke zu folgen, dort, wo sie allabendlich ohne das Wissen ihrer Eltern an der Seite einer merkwürdigen Alten Streichhölzer anpreist. Ihre wohlhabenden Eltern wähnen sie in der Obhut von Fräulein Andacht – doch ist die so harmlos, wie sie tut? Als es brenzlig wird, ist zum Glück Pünktchens Freund Anton zur Stelle!

Die Geschichte von PÜNKTCHEN UND ANTON, wie ich finde, eine der schönsten Kindergeschichten dieses Jahrhunderts, war Erich Kästners zweites Kinderbuch. Und ähnlich wie bei EMIL UND DIE DETEKTIVE stellte sich der Erfolg bei den Lesern fast sofort ein. Bis heute hat dieser Kinderroman nichts von seinem Charme verloren, jede Generation hat aufs Neue Spaß an der frechen Göre Pünktchen aus reichem Hause und an Anton, der zwar brav, aber auch nicht auf den Mund gefallen ist.

Mein Tipp! Herzlichst, Ihr

Bastian Pastewka

Liebe Freunde des teilanimierten Familienfilms!

Nach Baymax – Riesiges Robowabohu darf ich noch ein weiteres liebenswert-ballonartiges Wesen sprechen, und zwar das “mittelmäßig unheimliche” Gespenst Hugo in dem Film “Gespensterjäger – Auf eisiger Spur”, der in der Regie von Tobi Baumann (“Der Wixxer”) nach dem im Loewe Verlag erschienenen Buch von Cornelia Funke entstanden ist: ein Trio, wie es unterschiedlicher nicht sein könnte, verbündet sich im Kampf gegen ein Urzeitliches Eisgespenst (UEG): Tom, ein schreckhafter Junge, Hedwig, eine professionelle Gespensterjägerin und eben das liebenswerte aber ziemlich schleimige Gespenst Hugo. Wird es dem Team gemeinsam gelingen, ihre Stadt vor der nächsten Eiszeit zu bewahren? Am 2. April ist Kinostart, da können Sie es erfahren. Hier in meiner Website gibt es mehr Infos (HIER klicken) und hier ist der erste Trailer:

Herzlichst, Ihr

Bastian Pastewka

Worte zum Jahresausklang

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Liebe Freundinnen und Freunde! Nachdem es von Samoa bis Australien jetzt schon 2015 ist presche ich hier ein wenig vor und wünsche an dieser Stelle schon jetzt ein frohes neues Jahr! Und was für ein Jahr war 2014! Die siebte Staffel Pastewka sah endlich den Bildschirm von SAT.1 – und die Kinosäle der Republik auf einer unglaublichen Kinotour! Ich durfte mit meinen großartigen Komplizen PAUL TEMPLE – DER FALL GREGORY auf die Bühne, ins Radio und auf CD bringen, wie wunderbar! Mit PAUL TEMPLE wird auch 2015 starten (www.paul-temple.de) und danach – lassen Sie sich überraschen!

Liebe Freundinnen und Freunde! Ein frohes neues Jahr – und: das geht ja gut los: am Neujahrstag wiederholt das WDR Fernsehen ab 22:00 Uhr die beiden feinen Geniestreiche aus dem ERSTEN von Cordula Stratmann und Olli Dittrich, in denen sie das Fernsehen so zeigen, wie es ist: zuerst die jüngste Persiflage DAS TALKGESPRÄCH, um 22:30 Uhr folgt das Debüt FRÜHSTÜCKSFERNSEHEN. Eine große Fernsehstunde mit 12 Ollis, 2 Cordulas und unzähligen bekloppten Ideen, die mich wirklich schwer begeistert haben. Viel Vergnügen! Ihr Hajo Schroeter-Naumann!

Bastian Pastewka

PS: Freitagnacht vom ersten auf den zwoten folgt KESSLER IST… um 00:30 Uhr im ZDF (also schon Samstag)!

Baymax – Riesiges Robowahbohu

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