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Christoph Maria Herbst ist ein großartiger Kollege.

In Zwei Weihnachtsmänner sind Herbst und ich einander über zwei Spielfilmlängen hinweg mit dem größten Vergügen auf die Nerven gegangen um dann alles zu einem versöhnlichen Ende zu bringen und auch in bisher zwei Filmen um den englischen Superschurken Der WiXXer konnten wir uns, selbst wenn unsere Rollen uns zeitweise auf unterschiedliche Seiten des Gesetzes stellten, nicht wirklich spinnefeind werden.

Vor diesem Hintergrund möchte man jetzt nicht in der Haut der Jury des diesjährigen Comedypreises stecken. Deren Mitglieder werden sich nämlich gänzlich unkonziliant zwischen uns beiden entscheiden müssen. Sie werden sich entscheiden müssen, wen von uns beiden gewissenhaften Schauspielern, welchen wunderbaren Kollegen und, ja, welchen von uns supersympathischen Menschen sie lieber mögen. Und es geht nicht um die Wahl zwischen Dilling und Kess oder zwischen Inspector Very Long und Butler Alfons Hatler. Es geht nicht nur um die Wahl zwischen Stromberg und Pastewka, nein, es geht letztlich um die Wahl zwischen die zwischen Bastian Pastewka und Christoph Maria Herbst. Ja. Herbst und ich wurden beim diesjährigen Comedypreis gegeneinander nominiert. In den Kategorien “Beste Comedyserie” und “Bester Schauspieler”.

Freunde, bringen wir’s zu einem versöhnlichen Ende. Oder mit den Worten von Bernd Stromberg: “Arsch vivendi, wie der Lateiner sagt, einfach das Leben genießen.”

In Staffel zwei, Folge vier übrigens.

Herzlichst, Ihr

Bastian Pastewka

Juhu, die fünfte Season kommt!

Die fünfte Pastewka-Staffel nimmt Formen an: bei Brainpool haben wir tatsächlich mit den Dreharbeiten für die neuen Folgen begonnen. Zu sehen sein werden viele gute Bekannte: freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit Michael Kessler, Hugo-Egon Balder und Oliver Kalkofe. Freuen Sie sich genauso auf eine Reihe neuer Gaststars: zum ersten Mal werden Wigald Boning, Claus Vinçon, Bill Mockridge sowie Bernd, das Brot in der Serie auftreten.

Außerdem sind meine Freundin Anne, mein Halbbruder Hagen, meine Nichte Kim, meine Agentin Regine – und ja, sogar Frau Bruck sind sehr, sehr glücklich, Pastewka ins fünfte Jahr bringen zu dürfen. Ich schließe mich dem natürlich an. Als wir im Mai 2004 die erste Folge gedreht haben, wollten wir erst nur mal gucken, was das ganze überhaupt werden könnte.  Inzwischen steuern wir so langsam die Episode 50 an – und noch immer wissen wir nicht genau, was wir da tun. Ein großartiges Gefühl!

Meine Kollegen und ich stehen voraussichtlich noch bis November in Köln und Umgebung vor der Kamera. Am Haupt-Cast ändert sich nichts: Neben mir selbst sind weiterhin Sonsee Neu, Matthias Matschke, Christina De Rego, Bettina Lamprecht, Sabine Vitua und Dietrich Hollinderbäumer zu sehen. Die Ausstrahlung wird für das Frühjahr 2011 angepeilt.

Guten Tag!

Zunächst mal ein Dank an die Macherinnen und Macher der Hörspiel 2010 in Hamburg für so viel Freude und Engagement. Und dass man sich überdies entschieden hat, mir tatsächlich einen „Preis für nerdiges Hörspielverhalten“ zu geben, ist eine historische Entscheidung und der richtige Schritt in die Zukunft! Ich kann nur danken und die Jury aus der Ferne beglückwünschen!

Während ich seltsamerweise dieser Tage zum absoluten WM-Fan mutiere (ich gucke alles live und sogar die Wiederholungen!), lässt es sich „mein Sender“ Sat.1 nicht nehmen, mit interessanten Krimiserien und Spielfilmen König Fußball zu trotzen (Ich kannte Gladiator ernstlich noch nicht).

Als besonderes Highlight (vermute ich) bringt Sat.1 am fußballfreien Freitag vor dem Finalwochenende, also am 9. Juli, im Rahmen eines nur von mir so genannten „Themenabends Pastewka“ unsere komplette Staffel 3 in einem Rutsch – also alle neun Episoden in viereinhalb Stunden – von 20:15 Uhr bis 00:45 Uhr.

Also zeigt Sat.1 zum ersten Mal sämtliche Pastewka-Folgen, die bislang noch nie – bis auf drei Stück – wiederholt worden sind. Sollten Sie diese Folgen schon kennen, dann nur weil Sie sie auf diesem Sender maximal einmal gesehen haben können – bis auf besagte drei Folgen, die Sie vielleicht schon zweimal gesehen haben; viele dieser Folgen werden ohnehin erst beim zweiten Mal komplett verständlich und Sie stellen fest: „Das habe ich ja beim ersten (oder zweiten) Mal gar nicht kapiert – und obwohl ich diese Folge schon gut zu kennen glaubte, gefällt sie mir beim zweiten (oder dritten) Mal sogar noch besser“.

Für alle Pastewka-Fans, die die DVD der Staffel 3 besitzen und sie schon mehrfach gesehen haben, ist dieser spezielle Pastewka-Themenabend natürlich ebenfalls hochinteressant; weil Sie die Folgen, die dort zum ersten (und manche zum zweiten) mal wiederholt werden, ja nur ohne Werbung dazwischen kennen; und noch interessanter: Meist wiederholt ja Sat.1 die Szene, die kurz vor dem Werbeblock als letzte lief, sogar am Ende des Werbeblocks noch einmal – Sat.1 spult gewissermaßen ein Stück zurück und zeigt das, was man gerade schon gesehen hat, einfach erneut, damit der Zuschauer wieder in die Folge, die er schon gut kennt, zurückfindet, und das ist doch ein besonderer Service.

Sollten Sie jedoch Pastewka-Folgen bevorzugen, die Sie schon oft, ja vielleicht zu oft gesehen haben, so schalten Sie doch ab Mittwoch, dem 14. Juli, immer um 22:50 Uhr Sat.1 ein, dort laufen die Ihnen wohl bekannten Episoden der Staffel 2 ebenfalls ein weiteres mal.

Und auch das ist schön.

Liebe Freunde des Kopfhörer-Kinos!

Wenn Sie Hörspielfan sind und heute noch nichts vorhaben – kleiner Tipp: Machen Sie sich heute auf in die Markthalle Hamburg! Fans des Kopfhörer-Kinos  in diesem Jahr schon zum dritten Mal dorthin zu „ihrer“ Fachmesse, der DIE HÖRSPIEL. Dieses Jahr startet die von Janet Sunjic und Günter Merlau („LAUSCH“) veranstaltete „Messe, die auch ein Festival ist“ unter dem Motto „Das Geheimnis der Kassettenkinder“ mit Live-Hörspielen, Fachtalks, Mitmachaktionen, Ausstellern, Stars, Sternchen und mit Ihnen und mir: den Hörspiel-Fans!

Auf die Frage, was das Thema Hörspiel, das so vorgestrig klingt, zukunftstauglich mache, antwortet „Kassettenkind“ Janet Sunjic letztes Jahr im Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt: „Weil sie einen in eine andere Welt entführen und man eigene Bilder vor Augen hat – das ist toll, wenn mal wieder nur Schlechtes im TV läuft.“ Das stimmt. Schon, weil es immer wieder Zeiten ohne „Pastewka“ gibt, wird es immer Hörspiele geben müssen! Nein, wirklich, liebe Freunde: Hörspiele sind ein kulturelles Kleinod, das es zu schützen und zu pflegen gilt – scheint es doch, als sei das Hörspiel eine sehr deutsche Kunstform: schon die benachbarte Grande Nation muss passen, wenn man sie nach einem französischen Wort dafür fragt: „Örr-Spiel? Nie ge’örrt!“

Natürlich werden im Rahmen der DIE HÖRSPIEL auch dieses Jahr die fünf HÖRSPIELER DES JAHRES gewählt. Die Auszeichnung wurde 2009 zum ersten Mal an fünf in der Szene berühmt-berüchtigte Persönlichkeiten vergeben. Neben Heikedine Körting, dem legendären Konrad Halver, Leonhard Koppelmann, Hans-Joachim Herwald, Dennis Künstner, Volker Sassenberg, Andreas Fröhlich und Theresia Singer bin dieses Jahr auch ich nominiert. Danke für so viel Ehre! Welche dieser Fragezeichen tatsächlich  die HÖRSPIELER DES JAHRES 2010 werden, erfahren wir alle heute in Hamburg!

Er hat es natürlich NICHT getan!!!

EDIT 2. April – Liebe Freunde, ich danke vielmals dem großen Michael Kessler für einen großartigen gemeinsamen Aprilscherz!!! Natürlich hat er sich nicht den Erkennungszinken abnehmen lassen:

Nein, Michael wird uns allen weiter immer eine Nasenlänge voraus sein. Am 1. April jedoch sah es bei seinen Twitpics so aus: http://twitpic.com/1c95mh und hier bei mir vermeldete ich das Folgende, hihi:

Ich fasse es nicht, liebe Freunde: er hat es wirklich machen lassen!

Als er in der dritten Pastewka-Staffel in der Folge „Die Schönheitsoperation“ zu Gast war, haben noch fröhlich Witze drüber gerissen, ja, auch in den anderen Folgen haben wir darüber Witze gerissen, und beim Drehbuchschreiben und auch sonst… aber das wollten wir nicht: Kessler hat ernst gemacht: Freunde, Sie glauben es nicht: der Mann hat sich die Nase machen lassen!!! Er meint, Prosieben habe drauf bestanden, weil ihnen Switch zu teuer würde. „Drankleben ist billiger als wegschminken“ hätten die gesagt. An unsere gemeinsame Arbeit hat er dabei jedenfalls nicht gedacht. Oder wollte er nur meinem Lieblingsautor Chris Geletneky und mir das Schreiben der nächsten Folgen schwer machen? Ich meine, worüber sollen wir jetzt in den nächsten Pastewka-Folgen Witze machen? Oder kleben wir ihm dann wieder eine an? Fragen über Fragen, meine Damen und Herren! Hier die wenigen Antworten: http://twitter.com/kesslermichael/status/11389574427