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Ensemble (Marco Rima, Anke Engelke, Ingolf Lück, Bastian Pastewka). Foto: © Brainpool / SAT.1
Die Wochenshow - Ensemble
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Fotos: © Brainpool / SAT.1

Natürlich verdanke ich dem großen Erfolg der Wochenshow alles und noch mehr; deshalb versuche ich hier im Folgenden zumindest die einzelnen Abschnitte, die diese Show durchlaufen hat, nachzuvollziehen. Es folgt die wahre Geschichte meiner Classics…

Auf DVD

Kaufladen Wochenshow Best

Die Anfänge

1997. Foto: © Brainpool / SAT.1

Foto: © Brainpool / SAT.1

Am 19. April 1996 startet Die Wochenshow in Sat.1 in der ersten Besetzung mit Ingolf Lück, Anke Engelke, Marco Rima und Karen Friesicke. Produziert wird die Sendung von der Brainpool TV GmbH in Köln, Produzent ist Ralf Günther (Die Niegelungen). Die Show wird unter Live-Bedingungen einen Tag vor der Ausstrahlung aufgezeichnet. Sie erscheint als klare Parodie auf die Nachrichtenmagazine der Privaten Fernsehsender, ist 30 Minuten lang, und hat zunächst noch keinen festen Sendeplatz: mal läuft sie nach der Sat.1-Fußballshow ran, mal dient sie am späten Samstagabend auch als Überbrückung vom Spielfilm zur Harald Schmidt Show, die damals noch fünfmal pro Woche ausgestrahlt wurde. Als Dauerpartner von Anke Engelke ist Herbert Feuerstein als Stuntman Spartakus im Einsatz, aber auch Dirk Bach und Maren Gilzer habe ich in diesen ersten 13 losen Folgen ausgemacht…

Herbst 1996: Festes Ensemble, fester Sendeplatz

Herbert Feuerstein (Stuntman

Foto: © Brainpool / SAT.1

Im Herbst 1996 bekommt die Wochenshow einen festen Termin am Samstagabend: immer gegen 22.15 Uhr nach dem Spielfilm! Dafür ist die Besetzung im Wandel: Die Sendung am 7. September wird meine Feuertaufe, ich werde Gast-Reporter in der Rubrik Passiert. Schon eine Woche später verlässt Anke Engelke hochschwanger für drei Monate die Show, um ihre süße Tochter zu bekommen. Den damals schon etablierten Nachrichtenüberblick teile ich mir derweil mit der neu dazugekommenen Christiane Brammer, für sie geht Karen Friesicke. Mit der Rückkehr von Anke in die Show geht dann wiederum Christiane Brammer und ich darf bleiben. Verstanden?

Bastian Pastewka (Märchenerzähler

Foto: © Brainpool / SAT.1

Bis zum Sommer 1997 entstehen neben den Newsblöcken die ersten wiederkehrenden Elemente der Show: Marcos Intime Geständnisse, die „Bundestags-Soap“ Bonnanza, die ersten Herbert-Görgens-Interviews, Ankes Ihr gutes Recht (eine Gerichtsshow-Parodie der ersten Stunde) sowie mein erstes Solo Clemens Freis Bastelstunde. Dazu spielen wir alle eine Fülle von Alltagsfiguren oder erfundenen Fernsehmoderatoren. Mit der Sendung 45 im Mai 1997 verabschiedet sich Herbert Feuerstein mit einem finalen Stunt, und die Show sich in ihre zweite Sommerpause.

Das Experiment: Von der halben auf die volle Stunde

Ingolf Lück (

Foto: © Brainpool / SAT.1

Die erste Sendung nach den Wiederholungen in der Pause 1997 ist eine Art Testlauf, denn sie ist erstmals eine ganze Stunde lang. (also 45 Minuten plus zwei Werbeblöcke). Man wollte wohl damit die endgültige Wochenshow-Stunde austesten. Für dieses Experiment haben wir uns aber leider den einzigen Termin ausgesucht, an dem in Europa niemand über eine Comedyshow lachen mochte: den Tag der Beerdigung von Lady Di. Dass der 6. September 1997 zum Volkstrauertag werden würde – das sollten wir nicht nur später in den Einschaltquoten ablesen können, sondern an eben jenem Tag auch hautnah erfahren– und zwar auf der IFA, der Internationalen Funkausstellung in Berlin: Auf der Sat.1-Showbühne haben wir gegen 16 Uhr einen kleinen Wochenshow-Promo-Auftritt vor Publikum. Anke und Marco spielen zunächst eine Horst-Lemminger-Nummer, danach folgen Ingolf und ich mit einem Herbert Görgens. Ich kann nicht mehr genau sagen was geschah, als mitten in unserem kleinen Sketch ein Gong ertönte und eine Ansagerin höflich „im Gedenken an Lady Di zu einer Schweigeminute“ aufforderte, aber es wurde natürlich totenstill, das Licht wurde gedimmt und den zwei Comedians auf der Bühne die Existenzberechtigung zerstört. Ich meine mich zu erinnern, Ingolf habe sich in der Herbert-Görgens-Stimme zu einem „Mussich schweigen – soll ich?“ hinreißen lassen – tausend Tode…

Trotz dieses vorläufigen Endes der Spaßgesellschaft wurde die Sendung 46 ein Masterpiece, es war wie gesagt die erste Stundensendung. Es gab noch mehr News und Werbeparodien, eine saulustige Aktenzeichen-XY-ungelöst-Persiflage, Ankes Parodie auf Birgit Schrowanges RTL-Shows und, ja: mein erstes Sex TV! Marco trat in diesem Sketch als „trisexueller“ Gast auf. Dennoch brauchte es noch mal zehn Halbstünder, bis Die Wochenshow am 13. Dezember 1997 dann endgültig bis zur letzten Folge 2002 als Stundenshow in Serie ging. Neu waren nun die Rubriken rum (eine Parodie auf die Sat.1-Sportsendung ran), die Talkrunde Vier um Zehn, Marcos „Schweigemönch“, die „Straßenumfragen“ und Loddars Welt (in Anspielung auf das damalige Fußballidol Lothar Matthäus). Zum Ende dieser Staffel entstehen Ingolfs Trend in Prozent, Marcos Opa Frei und natürlich Anke mit Rickys Popsofa.

Backstage

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Fotos: © Brainpool / SAT.1

Mit dem Start nach der Sommerpause 1998 bekommt die Show am 15. August ein neues Studio: Das Capitol.

Im Capitol zum Kult

Ensemble (Marco Rima, Anke Engelke, Ingolf Lück, Bastian Pastewka). Foto: © Brainpool / SAT.1

Foto: © Brainpool / SAT.1

Ganz früher war das Kölner Capitol ein Theater gewesen, dann ein Kino – bis es schließlich ab Dezember 1995 nach einem Komplettumbau der erste Aufzeichnungsort für Die Harald Schmidt Show wurde. Nach der Wochenshow sendete Stefan Raab noch zwei Jahre von hier aus sein TV total.

Zugleich war das im Herzen von Köln gelegene Capitol die beste Spielstätte für eine Comedyshow, besonders wenn man, eben wie wir damals, vorher nur aus schwach beheizten Studios in Kölner Industriegebieten heraus gesendet hatte (und zwar dann, wenn Vera am Mittag gerade nicht da war). Im Capitol ging die Show in ihre populärste Phase.

Foto: © Brainpool / SAT.1

Zu den bereits etablierten Figuren kamen unzählige Charaktere, die wir aus realen Zeitungsmeldungen und Fernsehformaten ableiteten; darunter Auftritte von Marco als Jürgen Fliege, Ingolf als Sportreporter-Urgestein Waldemar Hartmann und Anke als Nina Rüde, eine Parodie auf Nina Ruge, die Moderatorin der ersten Stunde von Leute heute.

Bastian Pastewka (

Foto: Screenshots

In dem wiederentdeckten Ihr gutes Recht entstand per Zufall meine Figur Ottmar Zittlau, die wir dann lose immer mal wieder einsetzten. Als Gast in den ersten Folgen des Jahres 1999 der wunderbare Herbert Knebel (Uwe Lyko).

1999: Marco geht, Markus kommt

Ende Februar 1999 dann wieder ein Abschied: Marco Rima verlässt Die Wochenshow überraschend. Ein paar Wochen lang spielen Anke, Ingolf und ich mit Unterstützung von Herbert Knebel, bevor Markus Maria Profitlich am 13. März zum festen dritten Mann wird. In der Jubiläumsfolge 100 gibt es Glückwünsche von Ankes Uschi Jablonski, Ingolf als Tschakkaaa-brüllendem Motivationsguru, meinem Brisko Schneider und Markus als Axel Schulz.

Szenen & Rollen

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Fotos: © Brainpool / SAT.1

Nach einer nur kurzen Sommerpause geht Die Wochenshow schon am Samstag, 7. August 1999 wieder on air. Als neue Vierer-Sketchreihe gibt‘s GAGA, die Parodie der damals gehypten NBC-Computershow GIGA, dazu Markus erstmals regelmäßig als einfältiger Gastkommentator Peter Wuttke, ferner eine hektische Quizshow-Serie mit mir als zappeligem Gastgeber Walter Sparwald (ich weiß nicht mehr, wer auf diesen Namen kam, ehrlich); Sinn des Spiels war es, dass Kandidat Markus immer gewinnt und Kandidatin Anke immer ungerecht verliert. Diese Nummern waren völlig offensichtlich, aber dennoch beliebt.

Bastian Pastewka (

Foto: © Brainpool / SAT.1

Auch schön albern: Ingolf und ich als Klitschkos für Arme und Markus als Baby Markus. Anke startet ihre Hommage an Regine Hildebrandt, die derb-laute Ikone der Ost-SPD, und als Rache an den neuentstandenen Homeshopping-Kanälen gibt‘s billige Commercial Presentations mit Markus, Anke und mir in SHIT – Shopping im TV. Als Gäste kommen Uwe Steimle, Mundstuhl und Badesalz vorbei. Sex TV mit Brisko Schneider mutiert zu Briskos Jahrhundertshow, die im Dezember 1999 immer montags das Millennium einläutet.

Auch neu: Direkt nach der jeweils neuen Folge sendet Sat.1 direkt eine Wiederholung früherer Showausgaben, die „Wochenshow Classics“.

Foto: © Brainpool / SAT.1

Bis zum Ende der Staffel im Juni 2000 gibt es außerdem kaum eine Wochenshow ohne Tantentratsch, Herbert Görgens, Peter Wuttke und Nina Rüde. Dazu schlossen wir meinen Ottmar Zittlau für zehn Shows in einen Container – ja, an Big Brother kamen wir nicht vorbei. Ingolf nahm als Cher am Ende der letzten Show vor der Sommerpause auf Rickys Popsofa Platz und – verabschiedete Anke aus der Wochenshow

August 2000: Danke, Anke – und: Hallo, Annette Frier!

Foto: © Brainpool / SAT.1

Foto: © Brainpool / SAT.1

Alles läuft super mit Funny Frier, aber gegen die Wochenshow sendet ein Konkurrenzsender neuerdings tolle Nominierungs-, Rauswurf- und Entscheidungsshows rund um eine Gruppe von Containerbewohnern, die wir leider alle parodieren müssen, um überhaupt im Gespräch zu bleiben – denn Big Brother 2 wird zum Blockbuster und Die Wochenshow büßt wieder Zuschauer ein. Markus gibt Boris Jelzin und den Inder Mawegda Gandhi, Annette Frier spielt Angela Merkel und Sabine Christiansen. Neu dazu kommen neben ungezählten News, Werbeparodien und Interview-Fakes: die Ahndungsfakten, Schnapp Dir die Million, Nachgefragt und die Meckerbox.

Hier läuft jede Woche der „Wolle Rose kaufe?“-Inder. Besonderen Spaß kriegen Markus und ich am Erklärbär, dem freundlichen Gruß an alle gutgelaunten Ganzkörperfellfiguren aus dem Pädagogenfernsehen von früher. Außerdem eine Asterix und Obelix-Serie und Annettes Dana Rama. Für mich kreieren wir außerdem einen Talk namens Klartext.

Was ist dieses Internet? - Wochenshow
Sexsucht - Wochenshow
Howard Carpendale bei Rickys Popsofa - Wochenshow

Zum neuen Jahr 2001 gibt es optische Veränderungen: Wieder ein neues Studio; dazu regelmäßig Gastauftritte von Stars wie Rüdiger Hoffmann, Rob Spence, Hans Werner Olm, Johann König und Till Hoheneder. Mit Hella von Sinnen zusammen entsteht eine Extrafolge Wochenshow meets Wetten, dass…? – es moderiert Ingolf als Thomas Gottschalk.

Am 1. April 2001 feiert die Show ihr fünfjähriges Bestehen. Gäste der zweistündigen Gala, die Sat.1 an einem Sonntag ausstrahlt: Anke und Marco. Es ist eine der letzten Shows für mich, denn mit Show Nummer 185 verlassen Markus Maria Profitlich und ich die Wochenshow.

20 Jahre Wochenshow

Nach der Sommerpause 2001 erneuert sich die Wochenshow so massiv wie nie zuvor: Host Ingolf Lück und Annette Frier nehmen 4 neue Comedians in die Show: Gerhard Gschwind, Michael Kessler, Nadja Maleh und Bürger Lars Dietrich. Es ist das letzte Jahr der Show, im Sommer 2002 entschließt sich Sat.1, die Show einzustellen, auf dem Samstags-Sendeplatz werden noch bis Ende 2002 die „Wochenshow-Classics“ gezeigt, bis ab Januar 2003 Hugo Egon Balders Genial daneben den Sendeplatz dauerhaft übernehmen kann.

20 Jahre Sat.1

Ostern 2004 schließlich gibt es zum Jubiläum des Senders eine einmalige Reunion der Wochenshow-Stars, Sat.1 sendet Ostermontag eine zweistündige Gala, in der alle Comedians, die dauerhaft an der Show teilgenommen haben, noch einmal in ihren beliebtesten Figuren zu sehen sind. Die Show wird im September 2004 noch einmal gezeigt.

Hier endet die Wochenshow-Chronik. Vorerst? Nein, endgültig.

Info

  • Regie: Matthias Kitter, Dietmar Schuch, Michael Schmidt, Tobi Baumann.
  • Produktionsfirma: Brainpool TV GmbH im Auftrag von Sat.1
  • Produzenten: Ralf Günther (Brainpool), Josef Ballerstaller (Sat.1)
  • Producer: Rainer Bender
  • Links: www.comedy-news.de Schöne Comedy-Site von Thomas Zwirner mit vielen – auch immer aktuellen – News zu den Comedians und vielen archivierten Artikeln zum Thema Die Wochenshow.

Produktion

Die Wochenshow (Sat.1). Bis 2001 insgesamt über 170 Sendungen, zunächst à 30 Minuten, ab Dezember 1997 als wöchentliche 60-Minuten-Show.

Autoren

Rainer Bender, Tommy Jaud, Andreas Gaw, Ralf Bunzel, Reinhold F. Geduhn (†), Markus Barth, Rolf Gade, Amaretto, Christian Kötter, Claus W. Kühnold, Lutz Birkner, Michael Labs, Stephan Herschung u.v.a.

Ensemble

  • Anke Engelke 1996–2000
  • Bastian Pastewka 1996–2001
  • Marco Rima 1996–1999
  • Karen Friesicke1996
  • Christiane Brammer 1996
  • Markus Maria Profitlich 1999–2001
  • Annette Frier 2000–2002
  • Bürger Lars Dietrich 2001–2002
  • Michael Kessler 2001–2002
  • Nadja Maleh 2001–2002
  • Gerhard Gschwind 2001
  • Dave Davis 2011
  • Friederike Kempter 2011
  • Axel Stein 2011
  • Matthias Matschke 2011
  • Carolin Kebekus 2011
  • Matze Knop 2011

Gäste

  • Herbert Feuerstein
  • Badesalz
  • Martin Quilitz
  • Mundstuhl
  • Herbert Knebel
  • Uwe Steimle
  • u. v. a.

Rollen

Unzählige. Darunter als Reporter, als Erotik-Magazin-Ho(r)st Brisko Schneider und Jogginganzug-Spießbürger Ottmar Zittlau.